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Oman

Was für ein schöner Urlaub. Am 7. März sind wir nach Maskat im Oman geflogen um unsere Freude Franck und Nadege zu besuchen. Die Reise hat bereits angenehm gestartet, da ich im Flieger ein veganes Essen bekommen habe, welches auch geschmeckt hat und in Maskat angekommen ging es so weiter.

 

 

 

 

 

 

 

Unser erstes Hotel war ein Traum, es war genau am Meer, der Service 1a, das Zimmer schön groß und sauber, ein toller Pool mit Blick aufs Meer und es gab ein gut ausgestattetes Fitnessstudio, ebenfalls mit Blick aufs Meer.

Wir wollten uns nach dem langen Flug erst einmal einleben und relaxt Maskat erkunden. Daraus wurde für mich Yoga im Fitnessstudio, Zeit am und im Pool und ein Mal besuch.

Egal wo wir unterwegs waren, es gab immer einen Cappuccino mit Hafermilch und etwas veganes zu Essen. Die einen wussten was Vegan bedeutet und hatten tolle Gerichte oder wenn es unbekannt war, habe ich Gemüse und Obst gegessen. So einfach ist das in Maskat.

Im Hotel und natürlich ausserhalb vom Hotel, bin ich immer mit Tuch herumgelaufen, ausser im Pool, das war der einzige Ort an dem ich mich Europäisch gekleidet habe. Und zwar mit Bikini und meiner Rayban Brille.

In der Mal habe ich „Call it Spring“ entdeckt und mir natürlich ein paar Schuhe mitgenommen. Die Marke hat eine vegane Linie und ich bin der Meinung, das muss unterstützt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben uns nach 2 Nächten im Kempinski auf den Weg in die Wüste gemacht. Wir sind mit Mahood von Samaya Tourism gefahren. Ein aufmerksamer Guide, der uns die Zeit im Oman sehr vereinfacht hat. Bevor wir aber in die Wüste gefahren sind, war noch ein Stopp in der Oase „Wadi Bani Khalid“ eingeplant und ich bin sehr froh, das wir dort waren, als wenige Touristen da waren. DANKE Mahood für das perfekte Timing.

Ich bin in die Höhle gekrochen um das Wasser unter dem Gestein fliesen zu hören und die Fledermäuse in der Höhle zu sehen und ich habe meine Füße in den kühlen frischen Fluss gehalten (damit die Fische auch nicht verhungern).

 

In der Höhle war es heiß, stickig, niedrig und dunkel, da hat das erfrischende Fussbad  danach richtig gut getan.

Eigentlich wäre ich gerne länger geblieben, aber die Wüsste hat nach uns gerufen und ich hatte 2 wichtige Punkte in der Wüsste die ich auch erleben wollte. Also ging es weiter durch den Oman.

Im Desert Night Camp bin ich gleich, nachdem wir unser Zimmer bezogen haben auf eine Tour durch die Wüste mit dem Quad. Es ist so traurig wie viel Plastik überall herum liegt. Ich weiß nicht ob es die ausländischen Touristen sind oder die Städter die an den freien Tagen gerne in die Wüste zum Zelten fahren. Es ist einfach nur traurig, wie der Mensch mit dem Planeten Erde umgeht.

Wir haben keine Kamel Tour gemacht, da wir grundsätzlich der Meinung sind, dies nicht zu unterstützen. Keiner weiß wie die Tiere gehalten werden und wenn ich sehe, das der Guide auf den Beinen/Füßen vom Kamel steht, damit es nicht aufsteht wenn der Tourist sich darauf setzt, dann muss ich mich sehr beherrschen.

Abgesehen vom Plastikmüll war die Tour auf dem Quad der Hammer, nur leider viel zu kurz. Zurück im Camp sind wir die Dünen rauf um den Sonnenuntergang zu bestaunen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich denke der Sonnenuntergang braucht keine weiteren Worte. Leider ist ein Sandsturm aufgekommen und so wurde es am Ende noch ungemütlich.

Am nächsten Morgen bin ich gleich in der Früh auf unsere Terrasse und habe den Sonnenaufgang bewundert. Mich fasziniert es, es ist immer die gleiche Sonne und doch ist es nie wie daheim.

Nach einem sagenhaften Frühstück (witziger weise frühstücke ich nur im Urlaub) bin ich mit meinen Schatz auf eine zweite Quad Tour gegangen, diesmal aber für eine Stunde. Ich konnte die Herren von der Rezeption am Abend davon überzeugen, das es in der Früh noch nicht zu heiß ist für Touristen um eine Stunde mit dem Quad unterwegs zu sein. Und diesmal war unser Guide richtig cool. Er hat schnell gesehen, das wir fahren können und ist eine richtig tolle Strecke mit uns gefahren.
Habe ich bereits erwähnt, das ich das am liebsten den ganzen Tag machen würde. Der Wind, die Weite, der Sand was für ein Abenteuer. Die kleine Christiane will bitte nicht aus dem Spielparadies abgeholt werden.

 

 

 

Das Essen im Camp war sagenhaft gut, ich habe in dem Urlaub leider Kilos mitgebracht und nicht wie erhofft welche dort gelassen.

 

Hier noch kurz Bilder dazu warum ich keine Kamele reite, weil sie eben nicht artgerecht gehalten werden. Im oberen Bild seht ihr die Mama draussen stehen und das Baby im Gehege mit einem anderen Kamel. Wobei die noch Glück haben, den oft stehen noch mehr Kamele in so einem Gehege. Die Vorderbeine sind immer zusammen gebunden ob eingesperrt oder wartend in der Wüste. Das Kamel auf dem linken Bild wurde vor dem Camp vom Guide alleine zurück gelassen, da es für die Touristengruppe nicht gebraucht wurde. Es hat schrecklich gebrüllt und hat versucht die anderen zu Orten. Ich verstehe nicht, warum die Tiere immer ausgebeutet werden und für den Menschen leiden müssen.

 

 

 

 

Nach einer Nacht in der Wüste sind wir wieder mit dem Auto auf dem Weg zurück nach Maskat. Wir machen noch einen zwischen Stopp am Meer und geniessen die Brise und ich versuche einen schönen Stein als Erinnerung zu finden, was nicht so leicht ist bei dem Plastikmüll am Strand.

Nach ca 4 Stunden Autofahrt sind wir zurück in Maskat, aber diesmal auswärts und zwar im sagenhaften Shangri-La Al Husn Resort & Spa . Tolles Hotel, bis auf die Dusche die mehrmals versucht hat mich anzugreifen.

Im Shangri-La haben wir es uns noch einmal richtig gut gehen lassen. Wir haben es sehr einfach gehalten am ersten Tag und zwar mit Pool besuchen, gemütlich essen gehen und dann noch in die BAB Lounge. Das Hotel ist eine riesige Anlage,von 3 Shangri-La Hotels. In unserem sind Jugendliche erst ab 16 Jahren erlaubt. Familien mit jüngeren Kindern sind in einem der anderen 2 Hotels zu finden. In dieser Anlage ist wirklich viel geboten, es gibt eigentlich keinen Grund das Hotel zu verlassen, ausser um den Souk, die Grand Mosque oder die Inseln zu besuchen. Und genau das waren die 3 kleinen Abenteuer die wir noch gerne unternehmen wollten und sonst war nur noch Sonnen und Baden angesagt. Was bei der Anlage nicht wirklich schwer zu geniessen war.  Nur die Yogamatten im Fitnessstudio waren so unangenehm, das ich auf Yoga verzichtet habe, aber schwimmen ist ja auch gut. 

Sonnenuntergang von unserem Zimmer, was für ein Blick und was für ein Lichtspiel. Am nächsten Morgen sind wir aus unseren Betten gefallen und zu den Daymaniyat-Inseln gefahren. Wir sind mit Daymaniat Shells gut 1 Stunde mit dem Boot unterwegs gewesen und es hat sich sowas von gelohnt. Die Inseln haben eine atemberaubende schöne Unterwasserwelt. Hier leben viele unterschiedliche Fische. Große und Kleine, Bunte und Farblose und wer Geduld hat, der kann mit Meeresschildkröten schwimmen.

Nach dem Schnorcheln haben wir uns am Strand erholt und ich habe die Zeit genutzt um etwas Yoga zu machen. Unser Guide und Captain Fahad hatte keine Wasserflaschen dabei, sondern einen großen Tank mit Trinkwasser und jeder hat einen Becher bekommen zum Auffüllen. Sehr Vorbildlich und Plastikmüll haben Fahad und ich auch gemeinsam gesucht.

Nach den Daymaniyat-Inseln habe ich es geschafft, das wir einen Abstecher zum Harley Davidson Shop gemacht haben. Volltreffer, ich habe mir 2 Shirts mitgenommen und etwas Harley Luft schnuppern können. Eigentlich wollte ich auch noch Harley Biker treffen, aber leider hat das nicht geklappt. Nach dem kurzen Abstecher sind wir zurück ins Hotel und haben uns dort am Pool lang gemacht. Für den nächsten Tag haben wir den Besuch von der Grand Mosque in Maskat geplant.

Sarah von Samaya Tourism hat uns mit einem Fahrer abgeholt und uns die faszinierende Grand Mosque gezeigt. Sie gilt als eines der wichtigsten Bauwerke des Landes und als eine der weltweit größten Moscheen. Sie wurde in nur 6 Jahren erbaut und höre und staune der Gesamtkomplex wurde aus 300.000 Tonnen indischem Sandstein errichtet und die Gebäude erfassen  40,000qm2 . Die Mosche besteht aus einer großen Männergebetshalle, einer kleineren Frauengebetshalle, fünf Minaretten, welche die fünf Säulen des Islams symbolisieren, zwei großen Bogengängen, einem Informationszentrum und einer Bibliothek.  Nach dieser Sightseeing Tour sind wir noch kurz an den kleinen Hafen und haben dort unsere Seelen baumeln lassen und eine Kleinigkeit gegessen. Es ist für einen wirklich Veganer sehr einfach hier gut zu essen und so sind die Gramme auf meine Hüften freudig drauf gesprungen.

Zurück im Hotel sind wir noch in die Musik Bar gegangen und haben den Abend dort gemütlich ausklingen lassen. Am nächsten Tag war der Ausflug zum Mutrah Souk geplant, er ist der älteste Basar im Oman.

Mit dem Hotelbus ging es zum Mutrah Souk und der Duft vom Weihrauch empfing uns bereits vom weiten. Während wir durch die Gassen schlenderten und den Traum von 1001 suchten, hörte ich immer wieder „Madam, you need Rolex? You need Pashmina?“ . Was ich als unangenehm empfand, aber die kleinen schönen bunten Geschäfte haben das wieder gut gemacht. Sie bieten Gold- und Silberschmuck, Antiquitäten, bunte Stoffe, orientalische Parfüms in edlen Flakons, Gewürze und allerhand kitschige Souvenirs an. Nach 2 Stunden hatten wir alles gesehen und sind zurück zum Bus gegangen. Für den Abend war ein romantisches Dinner im Hotel Restaurant geplant. Der Michelin Star Chef Rohit Ghai war für einige Tage da und wir haben einen Tisch bekommen. Ich war bereits sehr gespannt, denn der Star Koch hat für mich VEGAN gekocht. Das Menü war sehr gut und die Stimmung auf der Terrasse dank der Musikalischen  Untermalung unbeschreiblich.

Der nächste Tag war nur zum Entspannen am Pool gedacht und am Abend essen mit unseren Freunden Franck und Nadege.

 

 

Nach wunderschönen Tagen im Oman ging es wieder zurück ins kalte Deutschland, aber ich bin mir sicher, das der Oman mich nicht das letzte Mal gesehen hat. Er ist eine Reise wert.

Alles Liebe Eure

Baroness Christiane

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